ROAS-Rechner
Return on Ad Spend: wie viel Umsatz je Franken Werbung zurückkommt. Tragen Sie Ihre Bruttomarge ein, dann rechnen wir gleich mit, ab welchem Wert die Kampagne kostendeckend ist.
Optional — daraus folgt, ab welchem ROAS die Kampagne kostendeckend ist.
Tragen Sie die Werte oben ein. Die Rechnung passiert in Ihrem Browser — es wird nichts gesendet und nichts gespeichert.
Warum ROAS 3 nichts bedeutet
«Wir fahren ROAS 3» ist eine der häufigsten Aussagen im Mediaeinkauf — und eine der leersten. Bei 40 Prozent Bruttomarge trägt jeder Umsatzfranken 40 Rappen zum Deckungsbeitrag bei; ein Werbefranken ist damit erst ab ROAS 2.5 gedeckt. ROAS 3 ist dann ein schmaler Gewinn. Bei 15 Prozent Marge läge die Schwelle bei 6.7 — und derselbe ROAS 3 wäre ein Verlustgeschäft.
Die Kennzahl ist ohne Marge nicht interpretierbar. Deshalb steht das Feld hier nicht im Kleingedruckten.
Die Formel
ROAS = Umsatz ÷ Werbekosten. Der kostendeckende ROAS ergibt sich als 1 ÷ Bruttomarge. Beides rechnet ausschliesslich mit Zahlen, die Ihnen zugeordnet wurden — die Zuordnung selbst prüft es nicht.
Die Grenze der Kennzahl
ROAS wird je Kanal gerechnet, aber Kanäle wirken nicht getrennt. Wer das Displaybudget abschaltet und drei Wochen später einen Rückgang bei den Marken-Suchanfragen sieht, hat gerade erlebt, dass die kanalweise Rechnung eine Wechselwirkung übersehen hat. Marketing Mix Modeling schätzt genau diese Zusammenhänge — im Vergleich steht, wie sich das zu Attribution verhält.
Häufige Fragen
- Was ist ein guter ROAS?
- Der kleinste sinnvolle Wert ergibt sich aus Ihrer Bruttomarge: 1 geteilt durch die Marge. Bei 40 Prozent Marge sind das 2.5, bei 25 Prozent 4.0, bei 15 Prozent 6.7. Alles darunter kostet Deckungsbeitrag. Ein Zielwert oberhalb dieser Schwelle ist eine unternehmerische Entscheidung darüber, wie viel Gewinn je Werbefranken übrig bleiben soll.
- Warum melden Google und Meta zusammen mehr Umsatz, als im Shop ankommt?
- Weil beide dieselbe Conversion für sich reklamieren dürfen. Jede Plattform sieht nur ihre eigenen Berührungspunkte und rechnet innerhalb ihres Zuordnungsfensters. Wer eine Anzeige auf beiden Plattformen gesehen hat und dann kauft, erscheint zweimal. Die Summe der Plattformzahlen ist deshalb keine Gesamtsumme, sondern eine Obergrenze.
- ROAS oder ROI — was soll ich berichten?
- ROAS für die laufende Steuerung im Mediaeinkauf, weil er direkt an den Werbekosten hängt und schnell verfügbar ist. ROI für die Frage, ob sich das Ganze gelohnt hat, weil er den Ertrag statt des Umsatzes betrachtet. Wer nur eine Zahl berichtet, sollte die Marge danebenstellen — sonst ist sie nicht einzuordnen.
Diese Kennzahl setzt Ergebnis und Einsatz ins Verhältnis — sie sagt nicht, ob die Zuordnung stimmt. Marketing Mix Modeling beantwortet genau diese zweite Frage. Weitere Rechner.