CPM-Rechner
Cost per Mille, im Deutschen Tausenderkontaktpreis: was tausend Ausspielungen gekostet haben.
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Die Formel
CPM = Kosten ÷ Impressionen × 1000. Die Kennzahl stammt aus der klassischen Mediaplanung und ist dort die übliche Einkaufsgrösse für Reichweite.
Wann der Vergleich trägt
Zwischen zwei Belegungen desselben Kanals ist der CPM ein sauberer Preisvergleich. Zwischen Kanälen wird er schnell unsauber, weil «Impression» nicht dasselbe bedeutet: Eine Bannerausspielung im unteren Seitendrittel, ein Videostart und ein Plakatkontakt sind drei verschiedene Ereignisse, die dieselbe Einheit tragen.
Für die Budgetverteilung zwischen ungleichen Kanälen ist der CPM deshalb kein Massstab. Was ein Kanal beiträgt, lässt sich nur aus dem Zusammenspiel schätzen — das ist die Aufgabe von Marketing Mix Modeling, und es ist der Grund, warum Offline-Kanäle dort überhaupt auftauchen können.
Häufige Fragen
- Was ist ein guter CPM?
- Das hängt vollständig am Umfeld. Programmatische Displaywerbung liegt typischerweise deutlich unter Bewegtbild in redaktionellem Umfeld, und beides ist nicht mit einem Plakatkontakt vergleichbar. Ein niedriger CPM ist kein Gütezeichen — er sagt zuerst, dass die Ausspielung in einem günstigen Umfeld stattgefunden hat.
- Warum ist der CPM zwischen Kanälen nicht vergleichbar?
- Weil eine Impression nicht überall dasselbe Ereignis ist. Ein Banner im unteren Seitendrittel, ein gestartetes Video und ein Plakatkontakt tragen dieselbe Einheit, unterscheiden sich in der tatsächlichen Wahrnehmung aber erheblich. Der CPM misst den Einkaufspreis einer Zähleinheit, nicht den Wert eines Kontakts.
- Was ist der Unterschied zu vCPM?
- Der vCPM rechnet nur Ausspielungen, die nach dem jeweiligen Standard als sichtbar gelten — üblicherweise ein bestimmter Anteil der Fläche über eine Mindestdauer. Er liegt deshalb über dem CPM. Für Preisvergleiche innerhalb eines Kanals ist er die ehrlichere Grösse, sofern beide Angebote denselben Sichtbarkeitsstandard verwenden.
Diese Kennzahl setzt Ergebnis und Einsatz ins Verhältnis — sie sagt nicht, ob die Zuordnung stimmt. Marketing Mix Modeling beantwortet genau diese zweite Frage. Weitere Rechner.