Branchenlösung · Telco und Subscription
Marketing Mix Modeling für Telco und Subscription
Acquisition-Cost, Churn-Treiber, Cross-Sell und Up-Sell für Telekom-Anbieter und Subscription-Brands. Mit ARPU-gewichteter Conversion-Bewertung und wöchentlichem Pacing rund um Launch-Events.
Telco-spezifische MMM-Herausforderungen
Acquisition Cost optimieren
CAC pro Kanal exakt messen — getrennt nach Neukunden-Tarif und Portierung. MMM trennt zahlende Conversions von kostenlosen Trial-Anmeldungen.
Churn-Treiber identifizieren
Welche Marketing-Aktivitäten reduzieren Churn? MMM kann Up-Funnel-Wirkung auf Retention messen — nicht nur Akquisition.
Cross-Sell und Up-Sell
Cross-Sell-Effekte zwischen Tarif-Tiers, Geräten und Zusatzdiensten. MMM identifiziert welcher Kanal Up-Sell triggert.
Angebotssaisonalität und Pacing
iPhone-Launch, Schulanfang, Black Friday — wöchentliches Kampagnen-Pacing mit dynamischen Budget-Empfehlungen.
Was Sie konkret bekommen
- CAC pro Kanal mit Konfidenzintervallen
- Churn-Reduktion durch Marketing messbar
- Cross-Sell- und Up-Sell-Attribution
- Wöchentliches Pacing rund um Launch-Events
- ARPU-gewichtete Conversion-Bewertung
- Tarif-Mix-Optimierung mit What-If-Szenarien
Neukunde und Bestandskunde reagieren auf dieselbe Werbung
Im Abogeschäft entsteht Wert an zwei Stellen: durch neue Verträge und durch Verträge, die nicht gekündigt werden. Dieselbe Kampagne wirkt oft auf beides — sie gewinnt Neukunden und stabilisiert gleichzeitig die Wahrnehmung bei Bestandskunden. Ein Modell, das nur Neuabschlüsse als Zielgrösse führt, sieht deshalb nur die Hälfte der Wirkung und bewertet Markenkanäle zu schlecht.
Sinnvoll sind zwei Zielgrössen nebeneinander: Neuabschlüsse und Kündigungsrate. Beide lassen sich wöchentlich führen, und beide reagieren unterschiedlich schnell — Neuabschlüsse innerhalb von Tagen, die Kündigungsrate über Monate. Diese unterschiedliche Trägheit ist selbst eine Erkenntnis: Sie zeigt, welche Kanäle kurzfristig verkaufen und welche langfristig binden.
Der zweite Störfaktor sind Gerätesubventionen und Aktionstarife. Sie verändern das Angebot, nicht die Werbewirkung — gehören also als Kontrollgrösse in die Daten. Wer sie weglässt, schreibt einen Abschlussanstieg der Kampagne zu, den in Wahrheit der subventionierte Preis erzeugt hat.
Drittens die Vertragszyklen. Wenn ein grosser Teil der Verträge zum selben Zeitpunkt ausläuft, entsteht ein wiederkehrendes Muster im Wechselverhalten, das nichts mit Marketing zu tun hat. Es gehört als eigener Effekt modelliert, sonst wird es zur scheinbaren Kampagnenwirkung.
Häufige Fragen
- Kann Marketing Mix Modeling Neukundengewinnung und Kündigungen trennen?
- Ja, indem beide als eigene Zielgrössen geführt werden. Man rechnet dann faktisch zwei Modelle auf denselben Ausgabendaten. Der Vergleich der Ergebnisse ist besonders aufschlussreich: Kanäle, die bei Neuabschlüssen stark und bei der Kündigungsrate schwach abschneiden, kaufen Volumen ohne Bindung.
- Wie gehen Gerätesubventionen und Aktionstarife ein?
- Als Kontrollgrössen, nicht als Marketingkanal. Sie verändern das Angebot und damit die Abschlusswahrscheinlichkeit unabhängig von der Werbung. Ohne diese Trennung erscheint jede Kampagne erfolgreich, die zufällig mit einer Aktion zusammenfällt.
Telco MMM Pilot starten
4-6 Wochen Pilot mit ARPU-gewichteter Modellierung und Cross-Sell-Attribution — ab CHF 45'000.